preloader image of the website

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Logo Kleinwasserkraft
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) / Water Framework Directive (WFD) 

Die Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (Wasserrahmenrichtlinie – WRRL) ist am 22. Dezember 2002 in Kraft getreten. Sie stellt Qualitätsziele für den guten ökologischen Zustand und das gute ökologische Potential unserer Gewässer auf und gibt Methoden an, wie diese zu erreichen bzw. zu erhalten sind. Im Mittelpunkt steht eine flussgebietsbezogene Betrachtung, die auf Basis einer Ist-Bestands-Analyse die Erstellung planerischer Vorgaben zur Erreichung von Umweltzielen innerhalb vorgegebener Fristen erfordert. 

Oberstes Ziel ist dabei die „Vermeidung einer weiteren Verschlechterung sowie der Schutz und die Verbesserung des Zustands der aquatischen Ökosysteme und der direkt von ihnen abhängigen Landökosysteme“. 

Die zentrale Zielsetzung der WRRL ist die Erreichung eines guten Zustandes aller Gewässer. Dieser soll bis 2027 in allen Gewässern erreicht werden. Zentrale Bestandteile der WRRL sind das Verschlechterungsverbot und das Verbesserungsgebot. Das bedeutet, dass dafür Sorge zu tragen ist, den derzeitigen Zustand der Oberflächengewässer und des Grundwassers zu gewährleisten und alle gewässerrelevanten Aktivitäten so durchzuführen, dass eine Verschlechterung des Gewässerzustandes nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen ist. In bestimmten Fällen bestehen Ausnahmen vom Verschlechterungsverbot. 

Neben dem chemischen Zustand der Gewässer (Oberflächengewässer und Grundwasser) werden auch hydromorphologische Kriterien, also Aspekte, die die Struktur und das Abflussverhalten der Gewässer betreffen, geprüft. Der Wasserkraftsektor kommt hier seiner Aufgabe nach, die Durchgängigkeit der Gewässer herzustellen und, bei Ausleitungskraftwerken mit Kanälen, ökologische Mindestwassermengen im ursprünglichen Flussbett zu belassen. Jedoch ist dies nur ein Teilbereich, um unsere Flüsse als lebendige Ökosysteme zu erhalten. Nicht nur die AkteurInnen der Wasserwirtschaft (Kläranlagen, Fischerei,etc.) sondern alle GewässernutzerInnen wie die Landwirtschaft, Chemieindustrie, usw. aber auch jede Privatperson, müssen ihr Verhalten in der Gewässernutzung überdenken und anpassen.

Erntefaktor

Als Erntefaktor wird der Wert bezeichnet, der das Verhältnis zwischen der für eine Energieanlage aufgewendete und von der Energieanlage gewonnene Energie beschreibt....

Elektrizitätsabgabe

Die Elektrizitätsabgabe ist eine Abgabe, die auf die Lieferung und den Verbrauch elektrischer Energie geleistet werden muss. Sie findet in Österreich Anwendung und ist...

Leitfischarten

Ein Fließgewässer wird von der Quelle bis zum Meer durch Längszonierung in fünf verschiedene Fischregionen eingeteilt: Forellen-, Äschen-, Barben-, Brachsen- und die...

Abflussschwankungen

Schwall und Sunk Allgemein bezeichnet der Begriff Schwall und Sunk plötzliche Wasserspiegelsenkungen bzw. –hebungen. In Gewässern werden diese durch abrupte...

Hidden Hydro Power Potential 

Fließendes Wasser, das zur Energiegewinnung genutzt werden kann, steht nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Daher ist es umso wichtiger, diese vorhandene Ressource...

Wirkungsgrade unterschiedlicher Erzeugungstechnologien 

Bei der physikalischen Umwandlung von Energie, wie es bei der Stromgewinnung passiert, wird nie die gesamte Energie in die gewünschte Energieform umgewandelt. Ein...

Der Beitrag der Kleinwasserkraft

Wie viel Strom verbrauchen wir, und welchen Beitrag leistet die Kleinwasserkraft, um diesen Verbrauch zu decken?  Zum Stromverbrauch gibt es zwei Maßzahlen: den...

Dezentrale Kleinwasserkraft – Rückgrat der Energiewende

Wenn von Kleinwasserkraft die Rede ist, liegt der Fokus meist auf den nachhaltig produzierten Kilowattstunden: Strom aus Kleinwasserkraft ist sauber und erneuerbar, und...

Strom aus Wasserkraft hat den kleinsten Wasserfußabdruck aller Energieformen 

Einer von vielen Vorteilen erneuerbarer Technologien gegenüber fossilen und atomaren Energieträgern ist der sehr geringe Wasserverbrauch, wie Maria Hingsamer von...

Die Wiener Hochquellwasserleitungen 

Die zwei Wiener Hochquellwasserleitungen versorgen die Landeshauptstadt Wien mit frischem Trinkwasser aus den Bergen. Nebenbei werden dabei auch noch 65 Mio. KWh Strom...