Website Preloader

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Logo Kleinwasserkraft
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Francis-Turbine 

Die Francis-Turbine wurde im Jahr 1849 von dem Ingenieur James B. Francis aus den USA entwickelt. Sie ist eine universell einsetzbare Überdruck-Turbine, mit einem großen Leistungsspektrum, dieses liegt bei einer Fallhöhe von bis zu 800 m und bei einem Durchfluss von bis zu 700 m³/s. Die Turbine zählt heute zu den am weitesten verbreiteten Turbinen. Sie ist eine Weiterentwicklung der Fourneyron-Turbine und kann einen Wirkungsgrad von über 90 % erreichen. Bei schwankenden Durchflussmengen wird durch den verstellbaren Leitapparat eine konstante Drehzahl für den Generatorbetrieb gewährleistet.  

Am häufigsten werden Francis-Turbinen als Spiralturbinen ausgeführt. Das Wasser fließt über den Turbinenzufluss in das sich verjüngende Spiralgehäuse und dann über die beweglichen Leitschaufeln auf das Laufrad. Francis-Turbinen ohne das Spiralgehäuse werden als Schachtturbinen bezeichnet.  

Dem zufließenden Wasser wird die Strömungsenergie durch das Umlenken des Mediums mittels gekrümmter Schaufeln entzogen. Die Anordnung der Welle kann sowohl horizontal als auch vertikal erfolgen. Sie überträgt die Rotationsenergie auf einen Generator, der meist unmittelbar über dem Schacht im Krafthaus zu finden ist. 

Schematische Darstellung einer Francis-Turbine

Die Francis-Turbine braucht etwa 20 % der Ausbauwassermenge um anlaufen zu können. Der Wirkungsgrad nimmt dann mit wachsender Beaufschlagung stark zu, bis er schließlich bei der Ausbauwassermenge am größten ist und die Turbine mit Volllast fährt. 

Die Francis-Turbine wird bei Laufwasserkraftwerken oder Speicherkraftwerken eingesetzt.  

Das „all-in-one“ Kleinstwasserkraftwerk

Zwei Nachwuchsingenieure erhielten die Gelegenheit, auf der Tagung des Vereins Kleinwasserkraft Österreich 2023 ihren innovativen Ansatz vorzustellen: Ein mobiles...

Abiotische Qualitätselemente der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht eine Bewertung der Qualität europäischen Gewässer vor. Nach einer umfassenden Überprüfung der biotischen (die belebte Umwelt...

Biotische Qualitätszielelemente der EU-Wasserrahmenrichtlinie

In der EU-Wasserrahmenrichtlinie ist die Bewertung des ökologischen und chemischen Zustandes von Gewässern eine zentrale Aufgabe. Flüsse, Seen, Übergangsgewässer...

Der Biber

Nager im Spannungsfeld zwischen Ökosystemdienstleistungen und Konfliktpotenzialen In unserer Kulturlandschaft resultieren aus den Raumansprüchen des Bibers vielfältige...

Fallhöhe

Die Fallhöhe ist die Differenz zwischen dem Ober- und Unterwasser (also dem Wasserstand vor bzw. nach dem Kraftwerk). Sie ist gemeinsam mit dem Wasserdurchfluss ein...

Frauen in der Wasserkraft

Ein ungenutztes Potenzial für Wachstum und Entwicklung Spezifisch für die globale Wasserkraft-Branche hat sich die Weltbank (eine multinationale Entwicklungsbank) in...

Querbauwerke und der Landschaftswasserhaushalt

Warum wir Wasser und Umwelt zusammen denken müssen Seit über 100 Jahren betreiben Politik und Wasserwirtschaft Hochwasserschutz­ ­– was damals bedeutete, einen Großteil...

Kleinstwasserkraftwerke

Wasserkraftwerke kann man nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Eine wesentliche Kennzahl ist dabei die Leistung. Hat ein Kraftwerk eine installierte Leistung von...

Beckenpass

Beckenpässe sind eine Variante von Fischaufstiegshilfen, bei denen eine Schwellen-Kolk-Abfolge (hintereinander gelegene beckenähnliche Strukturen, die durch...

Strompreisentwicklung in Zeiten der Energiekrise

Seit Mitte 2021 sind die Strompreise an den Großhandelsmärkten in Europa stark angestiegen, der Höhepunkt war im Juli 2022 mit einem 10-fachen Niveau im Vergleich zu...